Elke Ramhofer

Ich bin Kaiserschdiahleri

...un ich schwätz Alemannisch! Das ist meine Antwort, wenn jemand zu mir sagt: „Bei Ihnen hört man aber, dass Sie nicht von hier sind!“

Ich bin nicht nur Kaiserstühlerin, sondern auch leidenschaftliche Muttersprachlerin. Mit Muttersprache verbinde ich Wurzeln, Charakter, Originalität, innere und äußere Heimat. So verteidige ich meinen Dialekt auch deshalb, weil ich die Vielfalt, die Individualität liebe.

Die persönlichen Talente jedes Menschen empfinde ich als kostbaren Schatz des Einzelnen und manchmal bedarf es einer Begleitung, sie zu enthüllen.

Der Herzweg

In meinem Leben gab es einige Wendepunkte. So entdeckte ich erst über die Jahre, dass in mir ein viel größeres Potenzial steckt, als ich immer dachte. Während meiner Arbeit in einem Industrieunternehmen spürte ich immer deutlicher, dass ich lieber direkt mit den Menschen arbeiten will. 2003 gab ich diesem Herzenswunsch nach und eine unerwartet spannende Lebensreise begann.

Die Kinesiologie

Ein schwerer Sturz beendete 2001 meine damals aufwendige Laufleidenschaft im Ultramarathon und führte mich auf die Suche nach Heilung. Ich fand sie in der Kinesiologie, die heute in allen Lebensbereichen zu einer wichtigen Wegbegleiterin für mich geworden ist. Als Kinesiologin begleite ich nun selbst seit 2005 in eigener Praxis andere Menschen auf dem Weg zurück in ihre Balance und bin immer wieder fasziniert davon, welche positiven Veränderungen im Leben möglich sind.

Die Hospiz- und Trauerbegleitung


In der Hospizbegleitung fand ich eine Möglichkeit, Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten. Beim Rückblick auf ihr Leben teilen sie manchmal persönliche Erinnerungen. Schöne Dinge, die sie erlebt haben. Sehr oft aber finden auch Reue und Hadern um Versäumtes in dem Satz „Ich wünschte, ich hätte…“ ihren Ausdruck.

Das erinnert mich unweigerlich an meine eigenen Ausreden und Widerstände von früher, aus Angst und Unsicherheit meinen inneren Impulsen nicht nachzugeben. Gleichzeitig verstärkt es meine Dankbarkeit darüber, meinen fortwährenden inneren Bedürfnissen mutig nach zu gehen.

Eine schwere Krankheit und der Tod meines Vater brachte mich schließlich zur Trauerbegleitung, denn nachdem ich selbst die Überforderung und Ohnmacht erlebt hatte, die mit solch einer schwierigen Situation einhergehen kann, war ich wild entschlossen, die Trauer als etwas Normales und zum Leben gehörendes in die Welt bringen.

Das Heilsame Singen


Eine meiner wichtigsten Kraftquellen ist mittlerweile das Heilsame Singen, bei dem ich erfahre, wie auf neue Weise Verbundenheit mit mir und mit allem was lebt entstehen kann. Eine echte Kostbarkeit in meinem Leben, nach einem vorangegangenen jahrzehntelang selbst auferlegten Sing-Verbot. Ein Singen mit Herz und Seele, auch - oder gerade für jene Menschen - die von sich glauben nicht singen zu können.

Gut ausgerüstet

So fühle ich mich heute mit diesen kostbaren Methoden sehr gut ausgerüstet, um Menschen zu begleiten, die sich in Veränderungsprozessen befinden, oder sich einfach mal neu erLEBen möchten.
Für Veränderung ist es nie zu spät, vor allem können wir uns sofort dafür entscheiden und es gibt keine Altersgrenze.